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Andy McKee
Wie seine Vorbilder Michael Hedges, Don Ross und Billy McLaughlin entdeckte McKee die Liebe zur Gitarre bereits früh. Schon als Teenager bekam er zum Geburtstag eine klassische Konzertgitarre mit Nylonsaiten, die jedoch bereits kurze Zeit darauf durch eine Stahlsaitengitarre ersetzt wurde. Und dann kam der Gitarrenworkshop von Preston Schilf, zu dem ihn sein Cousin mitnahm.

Dieser Workshop sollte Andys Leben verändern, denn nun traten seine drei Vorbilder tatsächlich musikalisch in sein Leben. McKee ist ein echter Autodidakt, er spielte die Musik seiner Idole nach Gehör und mit dem Wissen des Workshops immer und immer wieder nach. Professionellen Unterricht hatte er keinen. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, mit zwanzig Jahren seine ersten eigenen Kompositionen zu schreiben.

Kennzeichnend für McKee ist seine individuelle Spielweise, die seiner Musik und seinen Songs einen unverkennbaren Stempel gibt: Der Fingerstyle. Seine erste CD hatte den Titel 'Notturno' und wurde 2001 vom Label Candyrat veröffentlicht. McKees beeindruckendes Fingerspiel brachte die Macher bei Candyrat auf die Idee, ihn bei den Aufnahmen im Tonstudio zu filmen und diese dann auf Youtube online zu stellen. Jedoch war Youtube nur der Anfang, denn schnell landeten die Filmaufnahmen auch auf anderen Videoportalen. McKees Bekanntheit erreichte nicht geahnte Ausmaße, sodass er heute als Musiker sein Auskommen hat.

Zwei Jahre nach Veröffentlichung des ersten Albums und der Aufnahmen, also 2003, ging McKee auf Tournee in Asien (Taiwan, Japan, China), Kanada und Europa (Belgien, England, Deutschland, Luxemburg) und belegte beim Wettbewerb 'Kansas State Fiddling and Picking Championship' Platz eins akustischen Instrumenten. Ebenfalls ein Wettbewerb, genauer gesagt der Titelsong 'Dreamcatcher' seines gleichnamigen zweiten Albums, brachte den jungen Musiker in den Genuss eines Bühnenauftritts mit dem bekannten Bassisten Michael Manring, der oft Gastmusiker in den Alben von Michael Hemdiges war und den eine tiefe Freundschaft mit Hedges verband. So rückt McKee unaufhaltsam in die Erfolgssphären seiner Idole vor, denn auch er möchte, wie Hedges, dass seine Musik eine 'emotionale Erfahrung für die Zuhörer ist'.