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Del Vezeau
Del Vezeau wuchs in der ländlichen Gemeinde Hubbards, an der Südküste des kanadischen Bundesstaates Neuschottland auf. Kennzeichnend für Hubbards ist, wie Del Vezeau selber sagt, seine tiefe Verwurzelung in der kanadischen Fischereitradition. Als Del mit seinen Eltern nach Hubbards zog, kamen sie von Ontario. Deshalb fühlte er sich nicht unbedingt wie ein Einheimischer und zog im Juli 1990 ohne allzu schmerzliche Gefühle nach Toronto.
Dort tauchte dort in die lokale Rockszene ein. Später traf er seine Frau Pamela, wohnte mehr als zehn Jahre in Kingston, bevor er sich schließlich in der kleinen Ortschaft Odessa niederließ. Bereits durch seinen Vater, ein an der Ostküste sehr bekannter Bluegrass Musiker, bekam Del Vezeau in seiner frühesten Kindheit die erste musikalische Prägung. Von ihm bekam Del im Alter von sieben Jahren seine erste Gitarre  geschenkt. Allerdings endete das Instrument kurze Zeit später zerbrochen im Müll. Aber sein Vater gab nicht auf und vier Jahre später, als Del Vezeau elf Jahre alt war, dockte er musikalisch endlich an. Zunächst beim Bluegrass, den sein Vater ihn lehrte. Noch heute erinnert er sich gerne an diese ersten musikalischen Schritte.

Kurze Zeit später emanzipierte sich Del vom väterlichen Einfluss und ging eigene Wege. Ihn reizte progressive Rockmusik, wie von Yes, Franz Zappa und Pink Floyd. Besonders das Zusammenspiel dieser Bands faszinierte ihn sehr. In stillen Momenten realisierte er, dass die akustische Gitarre 'sein Instrument' war und er diesen Weg einschlagen würde. Zunächst war dieser Weg aber nur ein Hobby, das erst wirklich professionelle Früchte trug, als er 1999 seine erste CD 'Paradigm' herausbrachte. 2001 ließ er sein bisheriges Tätigkeitsfeld in der Softwareindustrie hinter sich und wurde Vollzeitmusiker, der alles in sich vereinte: den Künstler, den Agenten und den Promoter. Sein zweites Album 'Irregular Pulse' wurde von seinem Freund Don Ross produziert und im Mai 2004 veröffentlicht.

Der Video zeigt Del mit dem Song "August to October", geschrieben im Sommer 2001.